Durch spezielle stimmliche Übungen, die sich an der Praxis des Jodelns orientieren, wird wechselseitige Kommunikation thematisiert und verbessert.

Die Methode konzentriert sich auf die harmonikalische Übereinstimmung, die erfolgreiche Zusammenarbeit abbilden kann.
Nicht die eigene Stimme wird perfektioniert, sondern die Beziehung der Stimmen zueinander steht im Vordergrund.
Das bewusste und eigenverantwortliche Annähern an die Struktur, die Regeln und die wechselseitige Orientierung der Stimmen aneinander ist ein wichtiger Teil des Lernprozesses.
Dieser wird mit praktischen und theoretischen Aspekte angeleitet.

Je höher das Interesse am Erfolg des Anderen, desto eher werden gemeinsame Ziele erfolgreich gemeistert.

Das gemeinsame Ziel, einen mehrstimmigen Jodler erklingen zu lassen, wird dann erreicht, wenn die Führungsstimme beachtet, dass alle Beteiligten damit klar kommen.
Die zweiten und dritten Stimmen spielen dabei ebenso eine bedeutende Rolle.

Nach festgelegten Regeln und Rollen werden bestimmte Silben zur Unterstützung der Tonhöhen zum Klingen gebracht.

Mehrstimmige überlieferte Jodler dienen dabei als Grundlage. Das Jodeln kommt vom Rufen und das kann fast jeder. Daher ist es vielen möglich, mit ein wenig Übung die ersten Übereinstimmungen zu erleben.

Einander konzentriert Beobachten, Anschauen und Nachmachen des Erlebten führt schneller zum Ziel des besseren Miteinanders.

Sequenzen werden in Beziehung gesetzt, die Stimmen verbunden und einander vertraut gemacht.

Es wird dabei nicht zwischen geschlechtsspezifischen Stimmlagen unterschieden; die Annäherung der Stimmlagen ist sehr willkommen.

Die chorale Unterscheidung in Bass, Tenor, Alt, Sopran wird nicht gemacht – Männer und Frauen jodeln in der gleichen Tonlage.