… nach dem Fitnesskult!

Auf faz.net war zu lesen, dass in Managerkreisen 2015 sehr angesagt sei, sich einen eigenen Personal Trainer zu gönnen.

Was noch vor einiger Zeit der Uhrenvergleich in Meetingpausen war, ist jetzt offensichtlich der trainierte und fitte eigene Körper geworden. Das individuelle Training mit dem Fitness-Coach reiht sich nahtlos in den Selbstoptimierungsdruck ein und lässt fast keine andere Wahl, wenn man was auf sich hält.

Gelegentlich wird schon mal im Schweiße des Angesichts und bei Sympathie zum Trainer auch mal psychischer Druck abgebaut.

Nach einem gekonnten Sprint darf doch auch mal psychisch kurz geschwächelt werden.

Eloquent, aber einsam

Was aber tun, wenn man zwar äußerst fit in allerlei Belangen ist,  dennoch mit dem selbstoptimierten Körper nicht den Anklang bei Anderen erlebt, den man erwarten dürfte. Wenn es schwierig oder teilweise gar unmöglich scheint das nötige Vertrauen zu seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu aufzubauen.

 

Winner-take-all Mentalität ist asozial

Der zunehmende Trend zum Individualismus, der Winner-take-all Mentalität vergisst auf die Verbundenheit mit Anderen. Ab dem ersten Atemzug sind wir doch auf Gedeih und Verderb auf Andere angewiesen.
Die Welt ist schon da und in die werden wir hineingeschubst. Wir lernen ab da uns mehr oder weniger gut mit den vorhandenen Strukturen und den agierenden Personen zu arrangieren.
Kann schon sein, dass der Ein oder Andere aus einem System ausbricht und Pionierleistungen vollbringt, sich hocharbeitet und schier Unmögliches schafft. Meist jedoch werden vorhandene Strukturen und Beziehungen reproduziert und das Vorgelebte kopiert.

 

Die Problematik der Selbstoptimierung

Kommen wir zurück auf die Problematik der Selbstoptimierung. Auch wenn man bestens ausgebildet ist, weiß was man will und MitarbeiterInnen führen soll, muss man auf die Anderen adäquat und flexibel reagieren können.

 

Regeln erkennen und flexibel bleiben

Jede Organisation, jedes Team lebt und funktioniert dann am Besten, wenn möglichst vielen klar ist, welche Rollen welche Regeln einfordern. Sich auf Vorgesetzte verlassen können ist ein Grundbedürfnis, das eingefordert werden darf. Wer die Führung übernimmt soll sich dieser Verantwortung bewusst sein und klar zum Ausdruck bringen können. Theoretisch ist das schön und gut, aber wie weit wird es gelebt?
Es wird derzeit viel darüber berichtet, dass MitarbeiterInnen anderes als noch vor einigen Jahren geführt werden müssen. Führungskräfte müssten mehr auf die Zusammenarbeit achten und neue Kommunikationsformen wären gefragt.

 

Neue Führungskompetenzen werden gefordert, aber woher nehmen?

Wo sollen nun die neuen sozialen Führungskompetenzen herkommen? Wir wissen alle, wie wenig von gehörten Vorträgen übrigbleibt. Im Studium lernt man noch klassische Management- und Führungsstile. Im Unternehmens(alltag) zurückgekehrt, wird darauf zurückgegriffen, was gut eingelernt und gehört und immer schon gemacht wurde.

 

Das wird helfen…

Yodelity versteht sich als Methode kooperatives Verhaltens und damit sozial erfolgreiche Interaktion zu etablieren. Durch spezielle Übungen mit der eigenen Stimme wird das Gegenüber in Beziehung gesetzt und erfahrbar gemacht. Sich zweistimmig einander in Beziehung setzen erfordert viele soziale Kompetenzen. Mit yodelity wird soziale Interaktion begreifbar und  Zusammenarbeit nachhaltig ermöglicht. Letztlich wird sozial erfolgreiche Interaktion erfahren, internalisiert und vehement trainiert.

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